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1. Schöpfer
2. Die Wichtigkeit der Definition von Begriffen
Der Begriff „Din“ für Religion
Der Begriff „Islam“
3. Glaubenslehre
Islamische Glaubenslehre
Die fünf Säulen des Islam
4. Fünf Bedeutungsebenen von Islam
Die lexikalische Bedeutung
„Islam“ als Urreligion
„Islam“ als letzte Offenbarung Gottes an den Propheten Muhammad
Islam als historische und kulturelle Größe
Der „Islam“ als Projektion
5. Der Prophet
Seine Kindheit
Seine Jugendzeit
Sein Berufungserlebnis
Die Hicra nach Medina
5a. Wer war der Prophet Muhammad (saw)?
6. Der Koran
Die beherrschenden Themen in Mekka
Die Hauptthemen in Medina

7. Das Fasten im Ramadan

8.Freitagspredigten - Hutba

 

Zitate aus dem Koran
 
 
 

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Freitagspredigten - Hutba
   
Hutba – Unsere Sommerkurse
  Freitag 17.Juni 2011
   
 

„Kein Vater schenkt seinem Kind etwas besseres, als eine gute Erziehung.” (Tirmizî, Hadith Nr. 1952)zum Artikel...

Verehrte Muslime,

unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind ein Geschenk Allahs. Und wie es auch in dem Vers „[...] euere Kinder sind (euch) wirklich nur eine Versuchung.” (Sure Tağâbûn, [64:15], Sure Anfâl, [8:28]) heißt, ist unsere Prüfung und Aufgabe, sie entsprechend unserer Religion (Dîn) und ihrer Natur (Fitra) zu erziehen. Der Gesandte Allahs sagte, dass jeder Mensch von Natur aus als Muslim auf die Welt kommt und im Verlauf seines Lebens in einer anderen Religion erzogen wird. (Muslim, 8, 133)

Verehrte Geschwister,

Unsere Kinder sind „Schmuck des irdischen Lebens”, so der Koran, und eine „Paradiesblume” (Kaschf-ul Chafa, 2/1402). Kinder in einer guten Erziehung angedeihen zu lassen, ist zunächst die unmittelbare Aufgabe der Eltern und dann die der Gesellschaft. Diese Erziehung beginnt bereits im Mutterleib und hält über das gesamte Leben an. Einige der elterlichen Aufgaben sind z. B. das Kind mit Nahrung, Kleidung usw. zu versorgen, das mit rechtmäßig erworbenem Geld erworben wurde und ihm einen schönen Namen zu geben, ihm gutes Benehmen beizubringen und entsprechend seines Alters seine religiöse Erziehung zu gewährleisten. Der Prophet Muhammad (saw) sagte hierzu: „Kein Vater schenkt seinem Kind etwas besseres, als eine gute Erziehung.” (Tirmizî, Hadith Nr. 1952) Nicht umsonst heißt es in einem türkischen Sprichwort, dass sich der Baum in seiner Frühzeit formt.

Verehrte Muslime,  

das die Erziehung unserer Kinder in der Familie, Schule und Gesellschaft erfolgt, liegt auf der Hand. Dass sie körperlich gesund werden, einen starken Glauben haben, einen guten Charakter (Achlâk) haben und den Menschen nützlich sind, hängt auch von uns ab. Sie sind das Wertvollste, was uns von Allah anvertraut wurde. Und genau deswegen müssen wir uns bemühen. Bereits im jungen Alter sollten sie die Liebe zu Allah und zum Propheten Muhammad (saw) pflegen. Außerdem sollten wir darauf achten, dass sich keine schlechten Angewohnheiten bei unseren Kindern entwickeln und sie somit vor jeder Form von Schaden zu schützen versuchen. Denn im Koran heißt es: O ihr, die ihr glaubt! Rettet euch und euere Familien vor dem Feuer.” (Sure Tahrîm, [66:6])

Verehrte Geschwister,

leider gibt es nur begrenzte bis keine Möglichkeiten, unseren Kindern auch in der Schule eine religiöse Erziehung zu gewährleisten. Doch wir versuchen dies europaweit in unseren rund 500 Moscheen zu tun. Über das ganze Jahr hin, und auch während der Sommerferien, führen wir den Unterricht fort. In den Sommerferien werden sogar Kurse angeboten, die etwas intensiver und erfolgsversprechender sind. Sicherlich gibt es Familien, die über die Ferien nicht hier sind, aber den Familien, die nicht verreisen, empfehlen wir, ihre Kinder bei diesen Sommerkursen anzumelden. Dies ist so wichtig, weil es zu unseren Verpflichtungen gehört, unseren Kindern die beste Form von Erziehung zu geben. Der Prophet sagte einmal: „Wenn ein Mensch stirbt enden seine Taten. Bis auf Drei: eine weiterführende Sadaka, weitergegebenes Wissen und ein Kind, was Bittgebete für seine Eltern spricht.” (Muslim, Wasiyya, 3). Das heißt für uns, dass sich unsere guten Taten selbst nach unserem Tod vermehren, solange wir ein gutes erzogenes Kind hinter uns lassen.

IGMG-Irschadabteilung

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